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wunderbare wildkräuter (3)

Er wächst gerade frisch und herrlich grün fast überall.  Eigentlich kann man ihn auch nicht wirklich verwech-seln. Auf den Fotos kann man sehen, er hat lange grüne Blätter und wächst in kleinen Büscheln auf Wiesen und an Wegrändern. Wenn er blüht, hat er so kleine dunkle Blütenköpfchen die mit einem kleinen weissen Kranz geschmückt sind.  

Verwenden kann man Blätter und Blüten.

Ich habe eine wunderbare Spitzwegerich-Stelle beim Morgenspaziergang gefunden und natürlich gleich viele Blätter gepflückt. Und, wie in meiner Küche alles, was im Frühjahr grün und essbar ist, in Pesto, Salat oder Butter kommt, ist das auch mit einigen dieser Blätter gleich passiert. Aber der grösste Teil wurde zu Sirup gekocht. Dieser Sirup ist gut gegen Husten und Erkältungen im Winter, er passt in jeden Tee zum Wärmen und bei Husten kann er auch einfach gelöf-felt werden.

Hier mein Sirup-Rezept:

Die Blätter waschen, ein- bis zweimal durchschneiden, in eine Schüssel geben, mit Zitronenscheiben belegen und mit kochendem Wasser übergießen, dann eine Nacht ziehen lassen, durchseihen und den Sud mit 1:1,5 Zucker mischen. Das Ganze wie Sirup kochen, in Flaschen füllen und fertig. 

Spitzwegerich ist allerdings nicht nur in der Küche gesund. Er hilft auch bei Mückenstichen, wenn man die Blätter zwischen den Fingern leicht zerreibt und dann auf die betroffene Stelle reibt, hört der Juckreiz auf. Das stimmt wirklich.

Was ich noch nicht ausprobiert, aber gelesen habe, man kann die Blütenstände auch unterwegs einfach roh knabbern. Das werde ich, wenn der Spitzwegerich blüht, versuchen.