· 

eine warme suppe

Der November ist für mich der richtige Monat für warme Suppen. Ich liebe Suppen. Ich esse sie gern und ich koche sie gern. Beim Suppe kochen kann ich kreativ sein und mich mit den Zutaten, die ich in der Küche vorrätig habe, einfach austoben. Ich glaube, etwas richtig falsch machen, geht dabei gar nicht.

Jedenfalls, diese Suppe, die es bei uns gestern Abend gab, war richtig gut. Sie passte sowohl vom Geschmack und vom Duft als auch vom Aussehen zu unsere Stimmung und zu einem guten Glas Rotwein. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr sie gern nach kochen. Die Zutaten waren alle Bio und teilweise aus unserem Garten.

Hier meine Zutaten:

1 Bio-Suppenhuhn (das natürlich nicht aus unserem Garten), Salz, 1 rote Rübe, 4 kleine Kartoffeln, einmal Suppengrün, zusätzlich noch zwei Mohrrüben, 1 Zwiebel, braune Bio-Champignons, etwas Tomatenmark und Petersilie.

Das Suppenhuhn war zuerst dran. Ich habe es gekocht bis das Fleisch so war, wie ich es brauchte und ich es ohne Probleme von den Knochen lösen konnte.

Die Suppenhuhn-Brühe und das -Fleisch waren die Grundlagen für alles. In die kochende Brühe kamen nach und nach und  klein geschnitten alle weiteren Zutaten, bis auf die Petersilie, die habe ich ganz zuletzt, nachdem die Suppe im Prinzip fertig war, klein gehackt dazu gegeben. Dann durfte alles noch 5 Minuten ziehen und fertig war unser Essen. Mein Lieblingsmensch hatte in der Zwischenzeit den Tisch gedeckt, die Weinflasche geöffnet und sogar die Kerzen angezündet. Damit haben wir es uns gut gehen lassen, mit einer warmen genussvollen, selbst gekochten, Bio-Suppe und einem Glas guten Wein.

 

Und weil der Topf so gross war, ist heute Resteessen dran. Und mal ehrlich so eine Suppe schmeckt doch erst am zweiten Tag richtig gut.